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Freitag, 29. August 2014

[Probenähen] Mopseltrine: Schirmbeanie. Cool behütet.

Schon einmal durfte ich für Verena von Mopseltrine einen Schnitt testen. Da das Spass brachte, bewarb ich mich dieses Mal zum Probenähen für ihre bis dahin namenlose Schirmbeanie.
Ich liebe ja Mützen für meine Kinder. Und nein, sie haben nicht genug. Nie.
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Die erste Mütze entstand für meinen jungen Herrn M. Unigrau. Er ist ja schon 12. Da sind Muster nicht unbedingt so hipp. Und Urteile wie: "Na, für zuhause ist es schon ok." braucht wohl niemand. Deswegen entscheiden meine beiden großen Kinder allein.
Und für den bekennenden StarWarsFan wusste ich sofort, dass es ein passendes Plottermotiv dazu geben wird 
Aber auch das ist nicht so einfach, wie es klingt. Ich bin doch ein Plotterneuling! Erst finde ich in den Weiten des Internets endlich saugeniale StarWars-Vektorgrafiken. Dann muss ich feststellen, dass meine Version der Silhouette-Plotter-Software die gelieferten Dateitypen nicht unterstützt. 
Dann finde ich eine Grafik, die dem Herrn gefällt, um darauf festzustellen, dass dieses Dateiformat aufgrund des weißen Hintergrundes zum Plottern ungeeignet ist. Learning by doing.
Aber es gab ja noch eine Möglichkeit. Fonts. Also Schrifttypendateien. Seitenweise gibt es die im Netz. Ich wollte doch lediglich ein paar StarWarsDingbats. Ha. Endlich. Nun hatte endlich das Kind die Qual der Wahl. Aber nix da - Qual. Schnell entschlossen hat er sich ein Zeichen ausgesucht. Nun ist er Republikaner.
° Kopfumfang Kind: 54
° Umfang Beanieteil: 54
° Umfang Stirnband: 50
° Schirmgröße: 3
° Material: Sommersweat
° Plotterdatei: Galaxy Far Far Away Font
° Besonderheit: Der Schirm wird laut Anleitung verstärkt, gewendet und abgesteppt. Ich habe ihn verstärkt mit Vliesofix (haha, verstärken ist zuviel gesagt, hab ich mir im Nähladen einen ordentlichen Bären aufladen lassen, denn eigentlich wollte ich Schabracke) und dann links auf links zusammengebügelt. Macht aber irgendwie eine nicht-versäuberte Kante.... Not macht erfinderisch. Also habe ich den Schirm kurzerhand mit einen Stoffstreifen versäubert. Und vom Ergebnis bin ich hellauf begeistert. Mein Piepusch übrigens auch, er hat jetzt von allen anderen Völkern auch eine Mütze bestellt.
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Die 2. Mütze sollte eine Mädchenmütze werden. Da mein Fräulein E. in den letzten Tagen die Farbe lila bevorzugt, lag die Wahl des Stoffes nah: lila Jersey.
Kindlein steht auf Sterne. Habe ich bereits auf Vorrat geplottet. (Bietet sich an, da man mit Sternchen wunderbar die Zwischenräume bei größeren Motiven füllen kann.) Genauso lag für meine beiden Fräuleins hier schon ein süßes Herzmotiv in fetzigem neongelb. Wie übrigens auch schon das Republikzeichen beim Großen.
Da die Mütze aus mehreren Teilen besteht, kann man sie vor dem Zusammennähen wunderbar individualisieren.
Kopfumfang Kind: 50
Umfang Beanieteil: 50
Umfang Stirnband: 46
Schirmgröße: 3
Material: lila Batik-Jersey aus  Trigema-Putzlappen! (I love it!)
Plotterdatei: Silhouette-Store
Besonderheit: Beim Aufbügeln meines Labels habe ich nicht nachgedacht. Es steht Kopf. (Ha, da gehörts ja hin, gell?) Es ist ja innen, damit kann ich wohl oder übel leben.
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Die Herz-und-Sterne-Mützchen gefällt auch der kleinsten im Hause.
Ihr eigenes Mützchen ist noch nicht fertig, weil ich da so eine Idee habe...
Da aber das Bündchen etwas enger ist als der Kopfumfang, passt Fräulein Z. auch Fräulein E.s Beanie.
'Toller Schnitt. Es folgen definitiv weitere Beanies.
Und jetzt kommts, wisst ihr, wie die Mütze heißt?
*Ines*
Nicht nur für meine Kinder. 
Auch für deine. 
Der Beanieschnitt von Mopseltrine!

Hier gibts den Schnitt. For free. Gratis. Aber nicht umsonst. Er lohnt sich!
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Montag, 28. April 2014

Heute nur Mützen

Neue Mützen für die Kinder im Test
Der Winter ist vorbei. Die warmen Mützen ohnehin zu klein. Also brauchte es neue Mützen. Nur nach welchem Schnitt? Normale Beanies wollte ich nicht, weil sie nicht gut sitzen. Und Bänder sollten dran. 
Zwei Schnitte habe ich gefunden, die ich in diesem Frühjahr auf jeden Fall probieren wollte:
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Hier kommen meine ersten Resultate
Nichts-Halbes-Nichts-Ganzes
Meine dreijährige Tochter hat einen Kopfumfang von 49cm. Deshalb habe ich für sie das Freebook zur Nichts-Halbes-Nichts-Ganzes-Mütze in der größeren Version (48cm KU) genäht. Statt Bündchen über den Ohren habe ich einfachen Jersey genommen. Für das Kopfteil habe ich mein letztes Restchen Herzchenstoff aus der KdS-Woodpecker-Serie verbraucht. Die Bindebändchen sind aus dem rosafarbenen Unijersey mit Schrägbandformer, Bügeleisen und Zickzackstich entstanden, genauso die Fähnchen an den Zippelchen oben. 


Fürs kleine Tochterkind (12 Monate) habe ich die kleinere Free-Version der Nichts-Halbes-Nichts-Ganzes-Mütze (44cm KU) genäht.Wie man sieht, passt sie auf das 47cm messende Köpfchen super rauf. 
Die Bindebändchen sind aus dem gleichen Augenjersey (Dapper) genäht wie das Mützenoberteil. Die Ribsband-Fähnchen an den 4 Mützenzipfeln habe ich bei diesem Modell einfach oben rausragend angenäht, statt, wie im ersten Modell, seitlich.
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Die Wendebindemütze von Klimperklein fand ich so klasse, dass ich mir das Ebook kaufen musste.
Wendebindemütze (Klimperklein)
Für die erste Version habe ich zwei Knol-Stoffe vernäht. Das Bindebändchen ist Ripsband und habe ich sogleich eingekürzt, weil das große Tochterkind es nicht wollte. 
Niedlicher Clou bei der Wendemütze: man kann innen und außen verschiedene Fähnchen, Zippel, Strippchen einnähen und genügt damit den hohen Ansprüchen der kleinen Menschlein gleich doppelt!

Wendebindemütze (Klimperklein)
Mein absoluter Favorit ist dieses einlagige Mützlein aus Wintersweat. Wendebindemütze ist vom Namen her irgendwie nicht mehr passend, aber genau das macht das Nähen oft aus: die kreative Freiheit. Einmal probieren, wie es im Rezept steht, um die Passform zu testen und dann eine eigene Note verleihen.
Hier habe ich etwas ausprobiert, was ich bei Pinterest mal gesehen habe.
Ich habe mir aus der Restekiste drei Minifitzelchen rausgeschnitten, also nicht aus der Kiste, sondern aus den Stoffen daraus. Nachdem der Stoff für die Mütze zurechtgeschnitten war, habe ich mit Schneiderkeide grob die Blumen aufgezeichnet und von hinten Stickvlies angesteckt. Mit einer Jeansnadel und richtig tollem dicken Garn habe ich die Blumen genähmalt. Was soll ich sagen - es macht Spaß!
Der Stofffetzen ist übrigens nicht mit Bügelflies fixiert, sondern lediglich punktuell mit Stylefix.


Die Mützenteile habe ich etwas angepasst. Im Schnittmuster ist eine Nahtzugabe enthalten. Da ich die an der Unterseite nicht brauche bei einer Lage Stoff, habe ich etwa einen Zentimeter im Nacken sowie im Gesichtsbereich weggeschnitten. Versäubert ist die Mütze nach dem Zusammennähen der 2 Mützenteile mit Falzgummi. Weiteres Getüdel wie Fähnchen, Webband, Bindebänder habe ich absichtlich weggelassen. Aber die Blumen habe ich  mit Jerseydrückern aufgegeppt. Natürlich nur die flache Seite, es soll ja unter dem Helm nicht auftragen.
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Mit den neuen Mützen machen wir uns jetzt das launenhafte Wetter einfach bunt!
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