Dienstag, 6. Mai 2014

Wünschelkette (DIY)

Die Wünschelkette ist eigentlich eine Wimpelgirlande. Aber jeder einzelne Wimpel ist gefüllt mit guten Wünschen - Genesungswünschen, Geburtstagswünschen, Gesundheitswünschen und vielen, vielen guten Gedanken.
Da dieser Post sehr lang wird, das Resultat gleich zu Beginn
Fazit heute mal vorab: Wimpel nähen ist unheimlich meditativ und wahnsinnig entspannend.
Als erstes habe ich mir aus sehr stabilem Karton eine Schablone ausgeschnitten.
Schablone inclusive Nahtzugabe rechts und links
Ja, sie ist oben bereits etwas lädiert. Bei so vielen Schnittteilen darf ich auch mal mit dem Rollschneider abrutschen.
Jetzt erstmal passende Stoffe zusammensuchen. Reste eignen sich aufgrund der geringen Größe bestens. Meine Kette ist sehr apfellastig. Absichtlich. Alle anderen Stoffe sind Reste. (Ob das Grund genug ist, neue Baumwollstoffe zu kaufen?)
Ich wollte eine Geburtstagskette nähen, also für jedes Lebensjahr einen Wimpel. Bei 49 Wimpeln brauche ich also 98 Stoffdreiecke. Wenn der Stoff bzw. die Stoffreste groß genug sind, können sie natürlich in doppelter Stofflage geschnitten werden. Meine Reste waren leider so fitzelig und zerstückelt, dass ich jedes Dreieck für sich ausgerollert hab. Beim Apfelstöffchen gings natürlich ratz fatz. Schablone auflegen. Drei lange Schnitte, 2 kurze Schnitte. Schablone um 180° drehen. Schneiden. ...
zugeschnitten
Da liegen sie nun, meine 98 Stoffdreiecke - Fünfecke. Wer denkt, Stoff ausschneiden dauert lang, der irrt. Ich sollte im Verlauf der Wimpelketten noch häufiger feststellen, dass manche Arbeitsschritte lange dauern. Als nächstes lege ich immer 2 gleiche rechts auf rechts aufeinander und versäubere sie mit der Overlockmaschine.
versäubert
Da habe ich jetzt tatsächlich Dreiecke, genaugenommen 49 versäuberte Dreiecke. 98x den Nähfuß der Overlock abgesenkt. 98x das Pedal betätigt. 98x den Nähfuß der Overlock wieder angehoben. Geht ratz fatz, dass man Erfolge sieht. 
Und am Ende muss ich feststellen, dass sogar der Abfall aus dem Overlockabfallauffangbehälter ganz toll ausschaut und ein Foto wert ist.
abgeschnitten
Da sich bei diesem Projekt alles um die Zahl 98 dreht, bedien ich mich ihrer gleich noch einmal. die Spitzen aller Dreiecke schneide ich zurück. Einmal etwas rechts schräg, einmal etwas links schräg. So sind auch gleich die Kettelfäden mit weg. Nein, ich vernähe hier nichts, es verbleibt genug Naht, so dass sich nach dem Wenden sicher nichts aufribbeln wird. Wir wollen ja mal nicht kleinlicher sein als der Papst. Es sind tatsächlich nur 98 Schnitte mit der Schere. Die 98 Kettelfäden an den Oberseiten bleiben dran. Vorerst.
beschnitten
Schnibbeln ging schnell. Jetzt wirds wieder kniffelig. Alle 49 Teile wenden. Hierbei habe ich festgestellt, dass Finger, Stift und Schere zwar helfen beim Wenden, aber nicht optimal sind. Deshalb ist meine Wunschliste um einen "Ecken- und Kantenformer" erweitert.
gewendet
Weil ich beim Wenden so viel Zeit zum Sinnieren habe, rechne ich mir aus, wie lang inzwischen die genähten Seiten sind. 2x 15cm pro Fähnchen sind 30cm. Das multipliziert mit 49 ergibt 1970cm. Fast 20m Naht! Tolle Zahl.
Jetzt zum Bügeln. Hier wird klar, warum die Kettelfäden dran bleiben sollten. Daran kann ich die Ecken gut festhalten und dennoch bis an den Rand bügeln. So wird alles schön perfekt. Und nach der Bügelarie habe ich die Fäden dann auch zurückgeschnitten.
gebügelt
Part 1 wird nun beiseite gelegt. Es folgt Part 2. Man nehme entweder Schrägband von der Stange oder man baue sich sein Schrägband selbst. Denn irgendwie müssen die Wimpelchen ja auch zusammenhalten am Ende. Hm... Wieder kurz gerechnet: 49 Wimpel aneinandergereiht plus rechts und links einen halben Meter Strippe Überstand macht immerhin 7,35m. Dafür vorgefertigtes Schrägband nutzen? Neee. Schade ums Geld. Selbstgebaut ist doch schicker! 
Also habe ich wieder gerechnet. Naja, diesmal habe ich meinen Steppke mal rechnen lassen. Wieviele Streifen Stoff brauche ich bei einer Stoffbreite von 1,40m, um eine Länge von 7,35m abzudecken? Richtig, 6 Streifen Stoff. Diese dann sorgfältig ausschneiden. Gefühlvoll durch den Schrägbandformer ziehen und mit dem Bügeleisen fixieren. Das dauert! Hab ich Zeit, Kochshows zu gucken. Ja, wirklich.
Die Streifen dann längs gefaltet wiederum bügeln und feststecken und aufrollen.
gerollt
Nun liegen sie da, die 6 Rollen Selfmade-Schrägband. Eh ich sie aber mit den Wimpeln vereinen kann, muss ich sie erst einmal zu einem einzigen Band zusammennähen. Dafür nähe ich einfach je 2 Enden zusammen. Am Ende sind die Rollen 8,40m lang. Yeah. 
zusammengenäht
Wieder auseinanderlegen und auseinanderbügeln.
auseinandergebügelt
Die 5 Nahtstellen habe ich etwas enger gesteckt und ein weiteres Mal gebügelt.
zusammengesteckt
Was nun folgt ist Part 3: Die Verschmelzung der Wimpel mit dem Webband. Das finde ich so aufregend, dass ich ganz rote Wangen dabei bekomme. Deshalb liebe ich das Nähen so sehr. Weil ich eins mit mir selbst bin und ganz darin aufgehe.
Und wenn der Kopf frei ist, kann ich mitzählen. Bei 50cm starte ich, nach dem ersten Wimpel sind es 65cm, nach dem 2. schon 80... 95... 105...115... 
Was sich dann hinter der Maschine stapelt sieht so gut aus.
gefaltet
gestapelt
Weil die Kette viel zu lang ist, gibts sie jetzt schön der Reihe nach in Einzelbildchen.
Wer den Fehler findet, darf ihn gern behalten.
verpackt
und aufgehängt
Mein Projekt zeige ich heute beim Creadienstag. 

Update 6:34Uhr:  Beitrag 17

Sonntag, 4. Mai 2014

[Probenähen] Mopseltrine: Nadinchen

Ich durfte für Mopseltrine probenähen: Das Tunikakleid Nadinchen. Es ist ein praktisches Kleid mit seitlich eingenähten Taschen und kann aus Jersey oder anderen dehnbaren Materialien genäht werden.
Für meine Mädels habe ich 74/80 und 98/104 genäht. Der Hauptstoff mit den Kullern drauf ist Jersey aus 100% Baumwolle. Die Taschen habe ich mit einem Zierstich abgesteppt.


Ich bin von der Farbkombination ganz begeistert und freue mich mit und für meine Bienchen auf den Sommer, damit wir die Teilchen auch ausführen können.
Bis dahin nehme ich noch die eine oder andere Änderung vor und Kleinchen modellt im Elternbett.

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Das Ebook ist erhältlich für die Größen 74/80 - 146/152.

Montag, 28. April 2014

Heute nur Mützen

Neue Mützen für die Kinder im Test
Der Winter ist vorbei. Die warmen Mützen ohnehin zu klein. Also brauchte es neue Mützen. Nur nach welchem Schnitt? Normale Beanies wollte ich nicht, weil sie nicht gut sitzen. Und Bänder sollten dran. 
Zwei Schnitte habe ich gefunden, die ich in diesem Frühjahr auf jeden Fall probieren wollte:
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Hier kommen meine ersten Resultate
Nichts-Halbes-Nichts-Ganzes
Meine dreijährige Tochter hat einen Kopfumfang von 49cm. Deshalb habe ich für sie das Freebook zur Nichts-Halbes-Nichts-Ganzes-Mütze in der größeren Version (48cm KU) genäht. Statt Bündchen über den Ohren habe ich einfachen Jersey genommen. Für das Kopfteil habe ich mein letztes Restchen Herzchenstoff aus der KdS-Woodpecker-Serie verbraucht. Die Bindebändchen sind aus dem rosafarbenen Unijersey mit Schrägbandformer, Bügeleisen und Zickzackstich entstanden, genauso die Fähnchen an den Zippelchen oben. 


Fürs kleine Tochterkind (12 Monate) habe ich die kleinere Free-Version der Nichts-Halbes-Nichts-Ganzes-Mütze (44cm KU) genäht.Wie man sieht, passt sie auf das 47cm messende Köpfchen super rauf. 
Die Bindebändchen sind aus dem gleichen Augenjersey (Dapper) genäht wie das Mützenoberteil. Die Ribsband-Fähnchen an den 4 Mützenzipfeln habe ich bei diesem Modell einfach oben rausragend angenäht, statt, wie im ersten Modell, seitlich.
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Die Wendebindemütze von Klimperklein fand ich so klasse, dass ich mir das Ebook kaufen musste.
Wendebindemütze (Klimperklein)
Für die erste Version habe ich zwei Knol-Stoffe vernäht. Das Bindebändchen ist Ripsband und habe ich sogleich eingekürzt, weil das große Tochterkind es nicht wollte. 
Niedlicher Clou bei der Wendemütze: man kann innen und außen verschiedene Fähnchen, Zippel, Strippchen einnähen und genügt damit den hohen Ansprüchen der kleinen Menschlein gleich doppelt!

Wendebindemütze (Klimperklein)
Mein absoluter Favorit ist dieses einlagige Mützlein aus Wintersweat. Wendebindemütze ist vom Namen her irgendwie nicht mehr passend, aber genau das macht das Nähen oft aus: die kreative Freiheit. Einmal probieren, wie es im Rezept steht, um die Passform zu testen und dann eine eigene Note verleihen.
Hier habe ich etwas ausprobiert, was ich bei Pinterest mal gesehen habe.
Ich habe mir aus der Restekiste drei Minifitzelchen rausgeschnitten, also nicht aus der Kiste, sondern aus den Stoffen daraus. Nachdem der Stoff für die Mütze zurechtgeschnitten war, habe ich mit Schneiderkeide grob die Blumen aufgezeichnet und von hinten Stickvlies angesteckt. Mit einer Jeansnadel und richtig tollem dicken Garn habe ich die Blumen genähmalt. Was soll ich sagen - es macht Spaß!
Der Stofffetzen ist übrigens nicht mit Bügelflies fixiert, sondern lediglich punktuell mit Stylefix.


Die Mützenteile habe ich etwas angepasst. Im Schnittmuster ist eine Nahtzugabe enthalten. Da ich die an der Unterseite nicht brauche bei einer Lage Stoff, habe ich etwa einen Zentimeter im Nacken sowie im Gesichtsbereich weggeschnitten. Versäubert ist die Mütze nach dem Zusammennähen der 2 Mützenteile mit Falzgummi. Weiteres Getüdel wie Fähnchen, Webband, Bindebänder habe ich absichtlich weggelassen. Aber die Blumen habe ich  mit Jerseydrückern aufgegeppt. Natürlich nur die flache Seite, es soll ja unter dem Helm nicht auftragen.
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Mit den neuen Mützen machen wir uns jetzt das launenhafte Wetter einfach bunt!
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Donnerstag, 17. April 2014

RUMS. Libellenfänger. Mit Tutorial.

Ein schnelles Shirt für mich sollte es sein. Das Schnittteil war schon vorbereitet, habe vor einiger Zeit schon einmal ein ähnliches Shirt genäht. (Hier gehts zum Prototypen) Danach allerdings gedacht, es geht besser, bequemer und vor allem schneller!


Das Shirt besteht aus 2 Schnittteilen, die sich lediglich im Halsausschnitt unterscheiden.
Vielleicht nenne ich das Shirt jetzt "Libelle 2.12" - wegen der 2 Schnittteile und ja, richtig, wegen der Anzahl der Nähte: 12. Davon 8 an der Overlockmaschine, die restlichen 4 an der normalen Nähmaschine.
Gewählt habe ich schwarzen Viskosejersey mit goldfarbenen Libellen (ja, die Namensgeber), weil der so luftig leicht fällt. Genau daran kränkte der erste Versuch. Durch die Stoffwahl in Kombination mit Bündchen an allen vier Ausgängen, ist es zwar warm und bequem, aber hat nicht die Passform, die ich mir erwünscht hatte.

Ich wollte einfach mal testen, ob ich ein Shirt nähen kann, ohne nach dem Zusammenfügen der Schnittteile noch Bündchen anzunähen oder zu säumen. Ja, es geht! Mit Hilfe der sogenannten faulen Bündchen. Deshalb auch die Stoffwahl. Viskosejersey ist so elastisch, dass man sich diesen Luxus leisten kann.
Hier nun die Reihenfolge, in der ich genäht habe. Wichtig ist, bei den "Bündchen" das Messer der Overlockmaschine wegzuklappen. Sonst ist das Shirt futsch, wenn man doch mal in die Verlegenheit kommt, eine Naht auftrennen zu müssen. Schwarz markiert ist jetzt immer die Stelle, an der genäht wird.

Overlocknähte:
Nähmaschinennähte:
  1. Schulternaht links schließen. Mit Messer.
  2. Ärmel links ringsum nach innen einschlagen, festecken, umlegen, von innen nähen. Ohne Messer.
  3. Seitennaht links schließen. Mit Messer.
  4. Halsausschnitt ringsum nach innen einschlagen, festecken, umlegen, von innen nähen. Ohne Messer.
  5. Schulternaht rechts schließen. Mit Messer.
  6. Ärmel rechts ringsum nach innen einschlagen, festecken, umlegen, von innen nähen. Ohne Messer.
  7. Seitennaht rechts schließen. Mit Messer.
  8. Shirt unten ringsum nach innen einschlagen, festecken, umlegen, von innen nähen. Ohne Messer.
  9. Halsausschnitt absteppen.
  10. Armausschnitt links absteppen.
  11. Armausschnitt rechts absteppen.
  12. Shirtbund unten ringsum absteppen.
Kettelfäden in die Nähte ziehen. Nähfäden vernähen. Fertig.

Hier sieht man super meine "faulen Bündchen"

Am Ende des Tages habe ich meinem Mann das Shirt gezeigt und ihn zur Namensgebung befragt. Eine "schnelle Libelle" habe ich auf der Liste der Namen schon von der lieben Manu von "Liebelei by Manue". Göttergattes Vorschlag ging in Richtung "Schnebelle", quasi eine Verschmelzung aus schnell und Libelle. Für mich klingt es irgendwie winterlich, auch wenn ich es verniedliche, bleibt das "Schnebellchen" für meinen Geschmack einfach zu rund und zu weiß. Solange bleibt es eben beim Arbeitstitel "Libellenfänger".

Und jetzt ab damit zu RUMS.
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Dienstag, 8. April 2014

Quickie: Loop

Morgens halb neun in Deutschland. Der Mann ist längst am Arbeiten. Der Sohn büffelt in der Schule.Lediglich die drei Damen des Hauses sind noch da. Frisch gewaschen und angezogen. Also eigentlich startklar für den Kindergarten. Wenn da nicht Mami wäre, die kurz vor knapp Flausen im Kopf hat.
Soooo warm ist es ja morgens noch nicht, also brauch ich als Tüchertrude was zum Umhängen, Umwickeln, Einloopen. Kleiderschrank auf, verschmitztes Lächeln aufgesetzt, Overlöckchen angegrinst, schwuppsdiwupps 2 passende Tücher gegriffen und aufeinander ausgebreitet.
Hm, eines ist 15cm länger, eines 10cm breiter. Erst habe ich die beiden Längsseiten zusammengenäht. Danach habe ich den Längenüberstand des einen Tuchs abgeschnitten. Dann den Schlauch ineinandergesteckt ringsum zusammengenäht, durch die Wendeöffnung gezogen, zugenäht, fertig. So kreativ aufgehübscht erst zum Kindergarten und dann zum Creadienstag. Heute zum ersten Mal.

Nachtrag: Beitrag 218... und das gen 10 Uhr... Meine Lieben, seid ihr fleißig!

Montag, 7. April 2014

Bodyparade. Wir testen den Sommer.

Der Schnitt ist nicht neu. Es handelt sich um den bewährten Regenbogenbody. Dieses Mal allerdings bereits in Größe 80. Das kleinste Kindlein wächst und wächst und wächst.
Body 1 ist orange-gemustert mit langen Ärmeln. Genäht aus wunderbar leichtem Viskosejersey vom Kreuzberger Stoffmarkt. Ja, soll das sommerlich sein? Mit langen Ärmeln? Auf jeden Fall! Tragen kann die kleine Madame dazu einfach eine kleine Weste oder ein Kleidchen.

 Body 2 ist ärmellos, finde ich unter T-Shirts und Pullis einfach netter, den Unterhemdchenstyle. Angeschnitten habe ich ein Streichelstöffchen von Lillestoff. So streichel ich jetzt eben Babys Bäuchlein.


Body 3 ist ebenfalls ärmellos. Den Stoff sieht man hier nicht zum ersten Mal, bisher mein Lieblingsstoff, die Woodpecker aus dem Königreich der Stoffe. Und weil es die vor geraumer Zeit günstiger gab, durfte ich nachbestellen. Jippie!


So. Für die nächsten Bodies weiß ich, dass die Ärmel in Größe 80 für mein Äffchen fast zu kanpp sind, "auf Zuwachs nähen" ist jedenfalls anders. Aber die ärmellosen passen wunderbar. Ich freue mich auf den Sommer und auf die nächsten bunten Babybodies auch!
Nachtrag:
1. Bündchen aus Hilco Bündchenware sehen definitiv besser aus, als die Bündchen aus Knol Unijersey.
2. Langsam habe ich den Dreh raus, was Schnabelina mit Außen- und Innenrundung meint. Endlich sind die Bodies im Schritt nicht mehr krumpelig!
Ergänzung 08.04.2014:
Habe meine Bodies bei Schnabelina in den Designbeispielen unter Nummer 931 verlinkt.

Sonntag, 23. März 2014

Quickie: Handyload

In der Vorweihnachtszeit gab es allerhand tolle Kleinigkeiten im Netz zu sehen, die sich gut zwischendurch nähen lassen. Kleine Helferlein und zugleich sogenannte kleine "Lächler" bei den Beschenkten. 
Unter anderem gab es diese Ladestationen für Smartphones. Fand ich super, musste ich probieren. 
Dieses "Zollstock-Handyload" habe ich nun endlich mal genäht und verschenkt und gleichzeitig wieder ein Häkchen auf der Näh-To-Do-Liste gesetzt.
Eine Anleitung zum Nähen hatte ich  nicht, aber Papier, Stift, Lineal und Smartphones in verschiedenen Größen. Verstärkt sind die Teile mit kräftiger Vlieseline. Der Stoff ist an beiden Teilen doppellagig. Die Steck- und Aufhängeöffnung ist rechts auf rechts genäht und im Anschluss durch die Öffnung gewendet. Umnäht ist das Ganze mit farbigem Falzgummi. Wenn man schöööön langsam näht, lässt es sich wunderbar gerade nähen. Abstecken vorab war nicht nötig. 
Mein rosafarbener Prototyp ist nicht wirklich preisverdächtig, aber ich wusste für die Folgenden, worauf ich achten musste: 1. Zickzackstich sieht nicht gut aus. 2. Falzgummi nicht zu stark dehnen beim Annähen, sonst wölbt sich der Außenrand arg nach vorn. 
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Prädikat: Wiederholenswert! (Das große Kind will doch keinen rosafarbenes Handyload...)